Am 20.12.2011 übermittelte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen des Niedersächsischen Landtags der Staatskanzlei
eine Große Anfrage, in dem sie Fragen zum Waffenbestand, zu Straftaten mit Schusswaffen, zu den
Änderungen der letzten Waffenrechts-Novelle, zu illegalen Waffen, zu Waffenlagerung und -verkäufen sowie zu
niedersächsischen Produzenten von Waffen gestellt hatte. Mit Schreiben vom 24.04.2012 antwortete nun das
Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hierzu.
Anfrage der Grünen
Antwort des Ministeriums
Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
ich kann Ihnen erfreulicherweise mitteilen, dass die Pläne zur Einführung einer Waffensteuer in Bremen
gescheitert sind. Der Bremer Senat wird nach meinen Informationen diese Steuerpläne nicht weiterverfolgen.
Diese Entwicklung ist heute Abend in der Presse(siehe Anlage) bestätigt worden.
Wir bedanken uns bei allen Schützenschwestern und Schützenbrüdern, die sich in den vergangenen Monaten
erfolgreich gegen diese Steuerpläne gewehrt haben.
Jürgen Wintjen
Präsident
Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde e.V.
Wanhödener Str. 243a - 27637 Wanhöden
Bremer Senat kippt geplante Waffensteuer
Interessante Einblicke in das Schießen mit der Olympischen Schnellfeuerpistole bot der Ausnahmeschütze und
dreifache Olympiasieger Ralf Schumann in einem Beitrag für den Regionalsender TV Touring.
TV Touring - Video
Der Versuch, minimale Risiken noch weiter zu vermindern, kostet viel Zeit und Geld - bringt aber keinen
messbaren Sicherheitsgewinn.
Statistik :
Das kann man beliebig weiterführen. Sind die Opfer anderer Ursachen nur Opfer zweiter Klasse? Tatsache ist,
dass die Medien kaum einer anderen Ursache so viel Aufmerksamkeit schenken, wenn eine legale Waffe beteiligt
ist. Taten mit illegalen Waffen sind meist nur eine kurze Meldung wert und dann schon vergessen.
Wenn unter Missachtung der Faktenlage bestimmte politische Kreise unter Ausnutzung der medialen Aufmerksamkeit
individuelle Ängste der Öffentlichkeit durch übertrieben Aussagen fördern und instrumentalisieren ist das
im höchsten Masse besorgniserregend. So wie unter Hinweis auf einzelne Vorfälle mit legalen Waffen das
Waffenrecht Schritt um Schritt verschärft wurde, so werden auch andere Freiheitsrechte stets unter Ausnutzung
diffuser Ängste und leider auch häufig mit Hilfe der Medien immer weiter eingeschränkt.
Anmerkung : legale Waffen sind auch die Waffen der Polizei, der Bundeswehr und von Wachdiensten.
siehe auch
"Sind die Ausgaben viel zu teuer - dann erfinde eine neue Steuer": so ungefähr handhaben es ja alle Politiker,
die an der Macht sind. Die SPD in Bremen plant eine Waffensteuer. Jäger und Sportschützen sollen dann pro
Pistole oder Gewehr 300 Euro abdrücken.
Sat1 video
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aufgrund vieler Anfragen seiner Mitglieder wird der Deutsche Schützenbund demnächst einen speziellen
Waffenrechts-Newsletter einführen, der in unregelmäßigen Abständen über neueste Entwicklungen in diesem für
Sportschützen wichtigen Bereich informiert. Über die Modalitäten zur Anmeldung für diesen Newsletter wird der
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Was unternimmt der Deutsche Schützenbund derzeit ganz konkret?
DSB-Vizepräsident Jürgen Kohlheim im Interview
Bericht