Der deutsche Sport gedenkt heute Georg von Opels (Foto), der vor 100 Jahren, am 18. Mai 1912 geboren wurde. Opel war Allroundsportler, erfolgreicher Unternehmer, einer der einflussreichsten Sportfunktionäre der Nachkriegszeit und von 1957 bis 1971 Präsident des Deutschen Schützenbundes.
Der Spross der berühmten Autodynastie war einer der letzten Universalsportler, Mitglied in über 70 Vereinen und gehörte zwischen 1932 und 1953 zur Weltklasse im Rudern. Er errang weit über 100 Siege, vor allem als Skuller, und wurde in verschiedenen Bootsklassen Deutscher Meister oder Vizemeister, zuletzt 1953 mit dem „Flörsheimer Achter“.
Sonja Pfeilschifter gewinnt Weltcupsilber mit dem Luftgewehr
Beim Weltcup für Gewehr und Pistole in Mailand (Italien) gewann Sonja Pfeilschifter (Großhöhenrain/Foto) mit dem Luftgewehr die Silbermedaille mit 504,2 Ringen (Vorkampf 400/Finale 104,2). Nach einem hochspannenden Finale siegte Katerina Emmons (Tschechien) mit 505,5 Ringen (Vorkampf 400/Finale 105,5), Dritte wurde Siling Yi (China), die auf 503,4 Ringe (Vorkampf 399/Finale 104,4) kam.
Im ersten Durchgang der Qualifikation hatte Katerina Emmons mit optimalen 400 Ringen den Weltrekord eingestellt. Die mehrfache Welt- und Europameisterin aus Bayern schoss im zweiten Durchgang des Vorkampfes, Zehn um Zehn leuchtete auf und am Ende hatte auch sie den Weltrekord von 400 Ringen eingestellt.
Der Deutsche Schützenbund hat sein Aufgebot für die Weltmeisterschaften Vorderladerschießen bekannt gegeben, die vom 13. bis 18. August auf der Anlage der Schützengesellschaft Pforzheim stattfinden.
26 Schützinnen und Schützen werden bei dieser Veranstaltung die deutschen Farben vertreten. In den letzten Jahren erwiesen sich die Vorderladerschützen des DSB als fleißige Medaillensammler, die in der Mannschaftswertung bei Welt- und Europameisterschaften immer den ersten Platz belegten.
Nicolas Schallenberger verpasst Finale in Mailand um einen Ring
Nicolas Schallenberger (Laudenbach/Foto) hat beim Weltcup für Gewehr und Pistole in Mailand (Italien) das Finale im Wettbewerb Freie Waffe nur um einen Ring verpasst. Mit insgesamt 1165 Zählern wurde der 22-jährige Industriemechaniker am Ende auf Rang zehn notiert.
Mit 394 Ringen im Liegendschießen eröffnete der Deutsche Meister der Junioren von 2009 seinen Wett-kampf, ließ 387 Zähler im Stehend- und noch einmal 384 Ringe im Kniendanschlag folgen, hatte am Ende aber das Pech, dass mit 1166 Ringen Robert Markoja (Slowenien) und Denis Sokolow (Russland) in die Endrunde der besten Acht einzogen.
DSB-Schützen zielen mit der Luftpistole am Finale vorbei
Am zweiten Tag des Weltcups Gewehr und Pistole in Mailand (Italien) standen für Damen und Herren die Wettbewerbe mit der Luftpistole auf dem Programm. Die Teilnehmer des Deutschen Schützenbundes konnten sich in den beiden Wettkämpfen nicht für die Finals der besten Acht qualifizieren.
Florian Schmidt (Frankfurt/Oder) war mit 578 Ringen und dem 19. Platz bester DSB-Starter. Michael Heise (Wiggensbach/Foto), der zum ersten Mal bei den Erwachsenen in einem großen internationalen Vergleich ins Rennen gegangen war, konnte mit seinen 577 Zählern und Rang 25 durchaus zufrieden sein. Tobias Heider (Zwiesel), der dritte DSB-Schütze in diesem Wettbewerb, kam mit 574 Ringen auf den 43. Platz.
Der Weltcup München, der vom 23. bis 27. Mai auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück ausgetragen wird, ist für die weltbesten Schützinnen und Schützen in den Disziplinen Gewehr und Pistole der letzte internationale Test vor dem großen sportlichen Höhepunkt Ende Juli in London (Großbritannien).
Für einige Teilnehmer des Deutschen Schützenbundes ist diese Veranstaltung gleichzeitig die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Olympischen Spiele, denn kurz nach dem Weltcup im Norden der bayerischen Landeshauptstadt werden die verantwortlichen Bundestrainer Peter Kraneis (Pistole) und Claus-Dieter Roth (Gewehr) ihr endgültiges Olympiaaufgebot an die Sportleitung des DSB weitergeben. Entscheidungen stehen im Gewehrbereich bei den Herren sowie in den Pistolendisziplinen bei Damen und Herren an.
Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung fördert die Nord-West Allianz Wurfscheibe
Die „Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung“ wird zukünftig die Nord-West Allianz Wurfscheibe (NWAW) fördern. Dies wurde am Rande der „2. NWAW - Junioren Trophy 2012“ am vergangenen Wochenende in Waakhausen (Bremen) von den Verantwortlichen mitgeteilt.
„Das die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung unsere Arbeit und Sport unterstützt, darüber sind wir sehr dankbar und auch stolz. Dadurch können wir unser Angebot bei Lehrgängen, Wettkämpfen und Betreuung der Nachwuchsschützen und Leistungssportler erweitern“, so Eike Stöver, Sprecher der NWAW.